Meine Bewertung würde ein bisschen milder ausfallen, hätte ich jetzt nicht das wahre Gesicht der Mitarbeiter gesehen. Das passiert ja immer erst, wenn man Kritik äußert. Einige Umstände haben mir aber von Anfang an schon missfallen. So habe ich ein Gespräch im Team des Studios mitbekommen, wo der Mitarbeiter sich richtig drauf gefreut hat eine Frau fertig zu machen, wenn sie kündigen will. GsD betrifft das nicht mich, habe ich damals gedacht und ein blödes Gefühl blieb!
Die Hygiene lässt sehr zu wünschen übrig, es ist dreckig im Studio und in der Dusche, die sog. Körperwaage wird nicht vor/nach Benutzung gereinigt. Man steigt mit nackten Füßen auf die Waage wo vorher etliche andere drauf standen. Die Messergebnisse sind nachweislich falsch, mir wollten sie erzählen ich hätte 46kg - nach 3 Monaten 44kg Muskelmasse. Ich hab mir wirklich Stress gemacht mit dem Muskelschwund. Habe dann recherchiert und bin von einem Profi aufgeklärt worden, dass eine solche Angabe völlig falsch ist, anatomisch unmöglich. Ich habe das freundlich aber direkt angesprochen im Studio, wurde in zwei Gesprächen überhaupt nicht ernst genommen. Darauf eine außerordentliche Kündigung eingereicht. Vertrauensverlust, Lügen. Wurde natürlich nicht akzeptiert. Das Studio beharrt stoisch darauf, dass die Meßergebnisse korrekt sind.
Bei einem Arzttermin nur 1 Tag später spreche ich diese Thema erstmalig an, meine Ärztin fällt aus allen Wolken. Diese Art Training (Strom) ist für mich absolut kontraindiziert, da ich eine Thrombose hatte. Ob ich nicht aufgeklärt wurde vor Trainingsbeginn? Nein, wurde ich nicht! Auch hier behauptet das Studio natürlich etwas anderes, immerhin steht im Vertrag dass „Mediziner jedem, der einer sportlichen Tätigkeit nachgeht, einen sportmedizinischen Check-up empfehlen, um herauszufinden wo die eigenen körperlichen Belastungsgrenzen liegen.“
Da ich normalen Sport (ohne Strom) ausüben kann, hielt ich das für nicht nötig.
Natürlich kündigte ich jetzt mit ärztlichem Attest. Auch dies wurde/wird bis heute nicht akzeptiert. Zuerst wurde eine Diagnose angefordert, die ich leider in gutem Glauben und um des Frieden Willen preisgegeben habe. Ich habe ja nichts zu verbergen. Daraufhin wurden unverschämte, laienhafte Bewertungen zu meinem Krankheitsbild abgegeben, eine Pause würde mir eingeräumt, sie wagen es tatsächlich eine generelle Kontraindikation anzuzweifeln. Und schlimmer, sie bezweifeln die Richtigkeit des Attestes, weil es so zeitnah mit der 1. Kündigung wegen Vertrauensmissbrauch in Verbindung steht.
Und es wird mir mit anstehendem Prozess gedroht.
Jetzt kommen Mahnungen, obwohl doch angeblich gerade eine Ruhezeit eingerichtet ist.
Die Sprache ist anmaßend und bedrohend (ich solle mir jetzt mal lieber eine kompetente Rechtsberatung suchen, ich soll mir gewiss sein sie würden weitere Gründe für die Ablehnung meiner Kündigung finden) ….. ich erinnere mich an das mitgehörte Gespräch ganz zu Beginn: eine Freude die Frau fertig zu machen - diesmal bin ich es!
Von lebensunerfahrenen, anmaßenden jungen Leuten, deren Motivation so mit Menschen - Kunden - umzugehen mir völlig schleierhaft ist. Es ist als würden sie persönlich gegen einen in den Krieg ziehen und es gilt um jeden Preis gegen den Kunden zu siegen!
Traurig. Abstoßend. Verwirrend.
Bodystreet Studio Berlin Spandau.
Qualität
Rahmenbedingungen
Nutzen
Preis / Leistung
Mangelhaft (1,00)